Manchmal

Manchmal wünschte ich, ich könnte dich hassen. Einfach hassen. Dafür, dass du mir nicht antwortest. Ich will dich verabscheuen. Ja, verabscheuen. Weil du mich abhängig machst. Ich möchte dich vergessen. Komplett vergessen. Um mich wieder anderen zuwenden zu können. Ich will dich verachten. Unheimlich verachten. Dafür, dass du mich nicht brauchst. Ich will dir böse sein. Extrem böse. Wenn du nicht reagierst. Ich möchte dir grollen. So sehr grollen. Weil deine Handlungen sich widersprechen. Ich möchte dich verdammen. Schlicht verdammen. Wenn du durch meinen Kopf spukst. Ich will dich missbilligen. Geradezu missbilligen. Dafür, dass mich verletzt. Ich will dich zurückweisen können. Hart zurückweisen. Aber es geht nicht.
Manchmal

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Gedankengänge der Nacht

Dass alles anders ist, heißt noch lange nicht, dass sich irgendwas geändert hat.
– Irene Peter 

Über dieses Zitat bin ich letztens gestolpert und habe da länger drüber nachgedacht. Vor allem noch mal heute Nacht. Ich den vergangenen Jahren hat sich mein Leben komplett umstrukturiert und extrem gewandelt, in Bezug auf Wohnort, Aufgaben, Einstellungen, Ziele und natürlich Beziehungen. Freundschaften geknüpft, andere sind zerbrochen. Ganznormal vermutlich. Doch mein Leben hat sich dadurch so sehr verändert, dass ich heute im Rückblick fasziniert davon bin, dass sich in manchen Bereichen gar nichts geändert hat, alles ist genauso wie 2011 – vielleicht ein winziges bisschen komplizierter. Die Situation ist komplett anders, aber der Ausgangspunkt ist der gleiche. Es muss genau eine Entscheidung getroffen werden. Die lautet: „Ja!“ Oder „Nein.“

Sleepless in New York City

Das allgemeine Heilmittel gegen nachts nicht Schlafen können, weil zu viele Gedanken durch den Kopf schwirren, sobald man nicht mehr beschäftigt und abgelenkt ist, ist bei mir, Serien bis zum Umfallen gucken. Oder Musik hören. Das Problem an der Musik ist, dass man entweder alles vergisst oder sich an alles erinnert. In schlaflosen Nächten eher Letzteres. Daher sind die Serien wohl der bessere Weg. Das Dumme ist nur, wenn die Serie zu Ende ist und die hilflose Müdigkeit immer noch nicht erreicht ist. Und dazu in der Serie plötzlich Lieder auftauchen, die auch Assoziationen wecken.
Sentimentalität kann ich nicht ausstehen. Genauso wenig wie Niedergeschlagenheit. Momente wie diese finde ich schrecklich. Leider tauchen sie in letzter Zeit wesentlich häufiger auf als in den Jahren zuvor. Also brauche ich wohl neue Ablenkungsstrategien, hoffentlich fällt mir was Grandioses ein.
Solange werde ich mich wohl doch der Musik widmen.
Euch lasse ich aber zunächst mein Lieblingslied der Serie wissen. Oh, es geht um Gossip Girl (Muss halt manchmal sein…) und das folgende Lied taucht in Staffel 2 auf. Dass ich es so mag, kann auch daran liegen, dass Jenny meine Lieblingsperson der gesamten Serie ist.

Märchenzeit Teil 3

Und hier kommt der letzte Teil meines Märchens „Die fünf Tropfen“. Viel Spaß damit!

//Das Mädchen tat, als sei nichts gewesen und fragte, mit wem sie denn so bald verheiratet werden solle.
„Mit dem Prinzen! Er war hier und warb um dich!“
„Was? Lass mich ihn erst kennenlernen, Vater! Ich werde drei Tage und drei Nächte im Schloss verbringen, natürlich mit einer Magd, dass nichts Unziemliches geschieht.“
„Wenn er einverstanden ist, gerne, meine Tochter!“
So fuhr das Mädchen mit ihrer Leibmagd noch an diesem Tage fein herausgeputzt in einer edlen Kutsche zum Schloss.
Es war schon Abend, daher stand schon bald das Nachtmahl an und sie wollte schon die Tropfen in des Prinzen Weinglas füllen, als dieser in der Tür erschien. Sie zuckte fürchterlich zusammen.
„Hast du Angst vor mir, meine Schöne? Sei unbesorgt, ich tu dir nichts!“
„Oh nein, Herr Prinz! Ich dachte nur, es würde meine Magd sein, die kommt. Verzeiht, edler Herr!“
So bot sich der Tochter keine Gelegenheit mehr, dem Prinzen ihren Willen aufzuzwingen. Nach dem überwältigenden Mahl wollte der Prinz dem Mädchen und ihrer Magd das Schloss zeigen. Zuerst gingen sie bei den letzten Sonnenstrahlen in den Garten und die Frauen bestaunten die Blumenpracht. Dann kamen die königlichen Gemächer, Empfangsräume, der Gesindetrakt, die Türme, die Schlossmauer und zu guter Letzt die Kemenate, in der schon einige Geschenke und ein duftender Badezuber bereitstanden. Der Prinz verließ die Frauen und sofort traten weitere Mägde ein, die dem adeligen Mädchen helfen sollten. Frisch gebadet packte das Mädchen die Geschenke aus und die Leibmagd kreischte vor Vergnügen; es waren kostbare Düfte, Schmuck und wunderschöne Kleider.
„Der Herr muss euch wirklich lieben, wenn er ein solches Vermögen ausgibt.“
„Er kennt mich nicht! Bestimmt werde ich nur sein nächstes Opfer oder er braucht für irgendetwas eine Verlobte!“ Hass sprach aus dem Mädchen.
Die Leibmagd war verwundert, sie hätte den Prinzen sofort geheiratet und anschließend umgebracht.
Am nächsten Morgen war der erste Gedanke des Mädchens, ob wohl auch ein anderes Getränk als Wein funktionsfähig wäre, doch sie traute sich nicht es zu testen, da das Fläschchen schon halb leer war. So wandelte sie den Tag durch das Schloss, entdeckte Geheimgänge und fand die Kerker.
Dort traute sie ihren Augen nicht! Ihr Geliebter steckte in der Zelle für Todgeweihte! Er war über und über mit Wunden und blauen Flecken bedeckt und die Daumen fehlten ihm. Halb bewusstlos lag er am Boden und riss die Augen auf, als er das Mädchen erkannte.
„Was hat er dir nur angetan, Liebster! Warum nur?“, weinte die Tochter.
Mit ächzender Stimme erklärte er dem Mädchen, dass der Prinz sie zu Hochzeit zwingen wolle und ihn als Geisel hielt.
So beschloss das Mädchen den Prinzen zu ehelichen und einige Tage später umzubringen.
Sie eilte zum Königssohn und noch an diesem Abend wurde die Hochzeit in voller Prachtgefeiert.
So war das Mädchen von nun an Prinzessin und lebte in Reichtum und scheinheiliger Glückseligkeit. Nach einer Woche bot der Prinzessin sich die Gelegenheit die fünf Tropfen in das Weinglas des Prinzen zu füllen.
Er hatte gerade einige Bauern angehört und war in Wut über das Verlangte, daher kippte er den Wein in einem Schluck hinunter und das Mädchen wünschte sich von ganzem Herzen, er möge nach dem Essen zusammenbrechen und eines qualvollen Todes sterben, in dem er sich all seiner Opfer erinnerte.
Die Prinzessin genoss das Essen sichtlich und freute sich darauf ihren Geliebten bald befreien zu können. Wie gewünscht brach der Prinz zusammen und die anwesenden Mägde kreischten um die Wette, als sie jedoch sahen, dass der Prinz wirklich tot war, freuten sie sich und beglückwünschten den unbekannten Mörder.
Der König aber wurde krank und verstarb kurze Zeit später. So wurde die Prinzessin Königin. Das Volk liebte sie und war stolz auf das mutige Mädchen, welches sie vor dem grausamen Sohn gerettet hatte.
Ihr Geliebter war jedoch verschwunden, ebenso die Daumen, die im Schlafgemach des Prinzen gelegen hatten.
Auch lief die Magd, die das Lieblingskleid des Mädchens geklaut hatte, nun im Unterkleid herum.
Und wenn die glückliche Königin nicht gestorben ist, dann lebt sie noch heute.//

Märchenzeit

Märchenzeit Teil 2

Sooo es geht weiter mit „Die fünf Tropfen“, einer Eigenkreation, von der ich hoffe, dass sie euch gefällt 🙂

//„Man sagt du hast Zauberkräfte. Mein Vater wollte mich an den Prinzen verkaufen, dass dieser mich zur Frau nimmt! Aber er trinkt das Blut seiner Opfer zum Morgenmahl!“
Das Mädchen fing wieder an zu weinen. Die Alte gab ihm zu essen und einen mit warmem Wasser gefüllten Badezuber. Dann zog sie ein winziges Fläschchen aus einem Regal und warnte das Mädchen: „Du musst genau fünf Tropfen in einen Becher Wein geben und der Trinker muss es in einem Schluck trinken! Du musst Acht geben! Wenn er Verdacht hegt, wirkt es nicht mehr!“
„Für was sorgt das Mittel?“
„Je nachdem, was du dir wünscht!“
Überschwänglich bedankte sich das Mädchen und wollte sich sofort auf den Heimweg machen, da kam noch eine Warnung: „Du wirst dein Liebstes verlieren! Sei es Person oder Gegenstand!“
„Nimm meinen Armreif für diesen Trank! Ich danke dir von ganzem Herzen! Nun muss ich in mein Städtchen und dem Prinzen und Vater zum Trinken bewegen!“
Nach weiteren zehn Tagen und zehn Nächten war das Mädchen in seinem Heimatort angelangt. Sie ging gesenkten Kopfes zu ihrem Elternhaus und wurde glücklich und fröhlich begrüßt.
„Kind, wo warst du nur? Wir haben uns so gesorgt!“
„Ich habe mich im Wald verlaufen und fand nicht nach Hause. Doch nun, liebe Eltern, bin ich hungrig und durstig!“
Sofort bereiteten die Mägde ein Festmahl zu und brachten Wein. Das Mädchen tropfte unbemerkt von allen fünf Tropfen in den Becher des Vaters und dieser trank auf das Wohl seiner Tochter und ihre baldige Heirat. Da er den guten Tropfen nicht verachtete, kippte er den Becher in einem hinunter und das Mädchen wünscht sich von ganzem Herzen, der Vater möge bei Entscheidungen, die sie betreffen, ihrem Willen folgen.//

Märchenzeit

Märchenzeit Teil 1

Ich steh ja total auf Märchen. Ich besitze mehrere Märchenbücher, „Once upon a time“ ist meine Lieblingsserie und ich verschlinge Bücher wie „Reckless“, wo Märchen mit in die Handlung integriert werden.

Vor einiger Zeit habe ich mich dann selbst mal an einem Märchen versucht. In mehreren Teilen präsentiere ich euch „Die fünf Tropfen“! Lasst mir doch eure Meinungen dazu da, das würde mich sehr freuen!

//Es war einmal in einem nicht allzu weit entfernten Land eine sehr reiche Familie mit einer wunderschönen Tochter. Eines Tages ritt der Königssohn, als er von der Jagd wiederkam, durch das Städtchen. Das Mädchen saß auf ihrem Balkon und träumte von ihrem Geliebten, einem armen Bettler, den die Eltern niemals akzeptieren würden. Der Prinz sah das Mädchen und verliebte sich auf der Stelle in ihr liebliches Gesicht. Er beschloss sofort beim Vater um ihre Hand anzuhalten. Der sagte natürlich begeistert zu.
?Es heißt zwar, der Prinz sei ein grausamer Mensch, der zum Frühstück das Blut seiner Feinde trinkt, aber wenn unsere Familie mit dem König verwandt ist, laufen die Geschäfte noch besser!?, dachte der egoistische Vater und sagte der Zofe seiner Tochter, sie solle sofort für eine Reise packen und nach der Schneiderin schicken. Die Tochter hatte jedoch gelauscht und auch sie hatte von den schrecklichen Taten des Prinzen gehört.
Das Mädchen packte schnell ihren silbernen Armreif, einen dunklen Umhang und ein Tuch, um ihr golden leuchtendes Haar zu verdecken, in einen Beutel, klaute außerdem die Börse ihres Vaters und rannte durch die Gassen. Sie lief aus dem Städtchen in einen nahegelegenen Wald zu ihrem Lieblingsplatz, wo sie sich oft mit ihrem Geliebten traf. Sie schmiss sich ins Moos und weinte bitterlich, dass sie ihrem Vater nichts bedeutete. Doch dann fasste sie den Entschluss: Sie wollte Rache! Am Vater und am Prinzen für die Opfer.
Der Prinz, wütend, dass das Mädchen ihn, den großen, mächtigen, einflussreichen, gutaussehenden, wohlhabenden Königssohn, nicht heiraten wollte, trieb sein Pferd und sein Gefolge an, das die Läufer zusammenklappten und die Pferde schwitzten und Schaum am Maul hatten. Im Schloss befahl er dem Kerkermeister einen Gefangenen, der eigentlich am nächsten Tag freigelassen werden sollte, vor seinem Augen zu foltern.
Das Mädchen lag mittlerweile bei ihrem Geliebten, der sehr erschüttert war. Nachdem sie ihm ihr Herz ausgeschüttet hatte, schwor sie die bitterste Rache, die das Land je gesehen hatte. Das war nicht so schwer, da es ein friedliches Land war, welches den regierenden König liebte. Der Geliebte schlug ihr vor, zu der berühmten Hexe zu gehen, die am Ende des Waldes lebte. Das Mädchen machte sich sofort auf den Weg, doch der Wald war groß und so musste sie Beeren und Wurzeln essen und die Tiere nach dem Weg fragen. Nach zehn Tagen und zehn Nächten stand sie verschmutzt und hungrig vor einem kleinen Häuschen. Schnell klopfte sie an die Tür.
?Wer da??, rief eine Stimme.
?Ich brauche deine Hilfe, gute Frau!?, antwortete das zitternde Kind. Eine alte verhutzelte Frau öffnete.
?So? Wie kann ein altes Weib wie ich dir helfen??//

Märchenzeit

Gedankenspiel zu Dave Eggers – Circle

Was wäre, wenn…

… der “Circle”, den Dave Eggers beschreibt, in unsere reale Welt gelangt? Facebook, Google, Zalando, Amazon, Youtube, plötzlich alles in einem Unternehmen? Alle angeklickten Seiten können zurückverfolgt werden, nicht nur von Google und dem talentierten Hacker, sondern auch von jedem Facebookfreund? Fantasienamen sind nicht mehr erlaubt, weil der Account des Circle’s auch Banking und politische Wahlen regelt? Wenn an jeder Ecke Kameras installiert werden; natürlich nur, um Gewalt und Kriminalität zu verringern? Wenn jetzt jeder genau wüsste, dass du gar nicht zu Hause lernst, sondern in der Kneipe bist? Wenn du immer zu allem eine Meinung abgeben musst – Like? Oder Dislike? Stellen wir uns diese Welt einmal genauer vor: Kinder bekommen sofort nach der Geburt einen Chip in den Knochen gesetzt, um Kidnapping zu verhindern, aber auch um Daten zu tracken. Auf dem Chip werden Krankheiten, Allergien und Kontaktinformationen gespeichert. Sobald das Kind zur Schule geht, kommen Leistungen und Resultate aus Hausaufgaben, Klausuren und landesweiten Rankings dazu. Eltern können jederzeit sehen, was ihre Kinder (oder die der Kollegin) wo mit wem machen. Aber auch die Eltern können auf jedem Schritt verfolgt werden.

Kriminalität geht gegen Null. Lügen gehen gegen Null. Missverständnisse gehen gegen Null. Aber auch Privatssphäre geht gegen Null. Und Geheimnisse gibt es nicht mehr. Du findest den neuen Chef doof? Weiß er schon. Du stehst auf den Freund deiner besten Freundin? Schon längst öffentlich drüber getratscht worden.
So. Jeder weiß alles. Keiner hat mehr Schamgefühl. Alles ist total sicher. Unfälle passieren praktisch nicht mehr. Klingt eigentlich nur so semi-schlecht, oder? Haben wir jetzt also das perfekte Leben? Aber was ist, wenn der Cirlce, oder wie auch immer das Unternehmen heißen würde (Vielleicht Zuckerbergs Armee?), seine Macht missbraucht und Falschmeldungen veröffentlicht? Oder die Wahlen manipuliert? Oder Monopole schafft und die Preise ins Unendliche steigen? Alle Politiker, Manager und sonstigen Leute, die was zu sagen haben, sind natürlich nur über den Circle so hoch gekommen. Denn der Circle verdient sein Geld durch diese Manipulationen. Und das Faszinierende (Oder Grausame) ist, dass sich NIEMAND diesem Leben entziehen kann. Wer nicht wie ein Einsiedler in den Tiefen der kanadischen Wälder oder Antarktis leben möchte, ohne Kontakt zur Außenwelt, der muss einen Account anlegen! Gruselige Vorstellung?
Finde ich auch.

Happy Halloween!

Poesie von mir: Durchhängen

Jahrelang immer stark gewesen! Sich von nichts beeindrucken gelassen! Keine Stütze gebraucht, sondern eine gewesen! In allem standhaft geblieben! Nur geplante Fehler begangen! Immer nur gelacht, niemals schwach gewesen! Nur geholfen, nie Hilfe gebraucht! Immer verlässlich in jeder Hinsicht gwesen! Voller Lust und Antriebskarft gestrotzt! Immer sprühende Ideen gehabt! Nur auf Spaß aus gewesen! Abgedrehte und verrückte Pläne gehabt! Sich jeden Tag neu erfunden, sich selbst aber treu geblieben! Träume verwirklicht! Stets perfekt vorbereitet gewesen! Zwar schüchtern, aber mit festem Willen! Sich immer durchgesetzt, aber Kompromisse geschlossen! Auffällig gewesen! Erinnerungen geschaffen, indem sie gelebt wurden! Voller Emotionen gewesen! Und jetzt? Nichts hat sich verändert und doch ist alles anders. Plötzlich nur noch zu Hause. Ständig gelangweilt. Keine Motivation für irgendwas. Keinen Spaß mehr an alten Hobbys. Antriebslos durchs Leben. Immer mit dem Strom. Nur nehmen, was kommt, nicht kämpfen. Aus der Bahn geworfen von Kleinigkeiten. Unkreativ in der Ecke hängen. Nachdenken über Nichtigkeiten. Pläne verwerfen. Ständig müde, aber nichts zu tun. Jeden Tag das Gleiche. Nie etwas Außergewöhnliches dabei. Das Leben leben wie kalter Kaffee. Durchhängen!