Zufallsmusik aus meiner Playlist #22

Rea Garvey ist auch so jemand, den ich immer wieder gerne höre, der aber nicht unbedingt zu meinen Lieblingskünstlern zählt. Trotzdem ist mir vorhin aufgefallen, dass ich ihn schon drei mal live gesehen habe und seine Auftritte immer als mit die absolut besten des Festivals empfand. Von diesem Lied habe ich sogar den allerersten Liveauftritt erlebt, das war beim Zeltfestival Ruhr am Kemnader See in Bochum.

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Schon wieder ein Konzert

Der März ist bei mir irgendwie traditionell der Monat mit den meisten Konzerten.

Am Samstag war ich in Münster auf dem Kraftklub-Konzert, das gleichzeitig der Tourabschluss von „In Schwarz“ war.
Die Band und ihre Musik hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Findet ihr hier.

2012 hatte ich die Jungs auch schon mal live gesehen, bei Rock im Pott in der Arena auf Schalke. Damals war ich uneingeschränkt begeistert. Tolle Musik, super Show, jede Menge Witz und eine lockere, ausgelassene Stimmung.

Das war Samstag leider ein bisschen anders. Musikalisch haben Kraftklub mich immer noch voll und ganz überzeugt, aber das Publikum fand ich als Masse extrem anstrengend. Schon zu Beginn haben Johanna und ich uns über die Zusammensetzung gewundert, einerseits waren Kinder zwischen 12 und 14 in großer Zahl zu sehen und andererseits viele Erwachsene Ende 30 aufwärts. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 30 gab es kaum, obwohl genau diese Gruppe doch eigentlich die Hauptzielgruppe von Kraftklub sind. Sehr seltsam. Dazu kam, dass die Mädels alle gestylt waren als würden sie auf ein Date gehen und nicht zu einem Rockkonzert – Warum? Weiterhin genervt haben mich die ganzen Handykameras. Meiner Meinung nach sollte man ein Konzert real erleben und nicht über ein Display.
Tja, und zu guter Letzt fehlte einfach die Stimmung. Klar, es wurde mitgesungen und auch ein bisschen gesprungen und der Circle Pit fehlte auch nicht, aber trotzdem war es ganz anders als auf allen anderen Konzerten meines Lebens.

Vielleicht beim nächsten Mal wieder. Denn Kraftklub waren super drauf! Etwas mehr als 2 Stunden haben sie gespielt und jeder Song klang einfach „So perfekt“ (Casper hatte einen kurzen Gastauftritt).
Also gönnt euch Kraftklub unbedingt auch mal, allerdings besser auf einem Festival…

All Time Low in concert!

Gestern sind wir nachmittags wieder in Düsseldorf angekommen und Laura und ich sind sofort weitergefahren zum All Time Low Konzert im Kölner E-Werk.

Ich hab die Band 2010 auf dem Area4-Festival kennen gelernt und bin seitdem Fan. Letztes Jahr hab ich sie dann noch mal ebenfalls in Köln gesehen. Damals waren die BlitzKids Vorband, gestern waren es Real Friends und Neck Deep.
Von den Vorbands muss ich sagen, dass mir die BlitzKids besser gefallen haben, aber auch die beiden anderen machen gut hörbare Musik.

All Time Low haben sich 2003 an der Highschool gegründet und wurden schnell erfolgreich. Das Debütalbum „The Party Scene“ erschien 2005.

Groß rausgekommen sind sie schließlich mit der Single „Dear Maria, count me in“.
Und nächsten Monat erscheint das neue Album „Future Hearts“, das mittlerweile das 6. Studioalbum sein wird. Davon sind schon 2 Songs veröffentlicht, die live auch richtig gut abgehen!

Leider sind die GEMA-Rechte wohl noch nicht abgeklärt, daher nur ein Fanmade Lyricvideo… (Mal sehen, wie lange es dauert, bis es gesperrt wird 😉 )

Das Konzert war einfach nur eine riesige Party, unglaublich gut!