Zufallsmusik aus meiner Playlist #22

Rea Garvey ist auch so jemand, den ich immer wieder gerne höre, der aber nicht unbedingt zu meinen Lieblingskünstlern zählt. Trotzdem ist mir vorhin aufgefallen, dass ich ihn schon drei mal live gesehen habe und seine Auftritte immer als mit die absolut besten des Festivals empfand. Von diesem Lied habe ich sogar den allerersten Liveauftritt erlebt, das war beim Zeltfestival Ruhr am Kemnader See in Bochum.

Heute…

… ist 90er-Tag bei WDR2!

Ich mag den Radiosender eigentlich nicht besonders, die Moderatoren langweilen mich, die Musik ist immer das gleiche: 50% uralte Klassiker, die ich entweder noch nie gehört hab oder nicht mag, und 50% Pophit-Scheiß á la Sarah Connor. Aber heute ist alles anders! Denn heute werden den ganzen Tag die Hits der 90er Jahre gespielt!

Als Backstreet Boys-Konzertgängerin ist das natürlich genau meins! Ich liebe Spice Girls, Ace of Base, MC Hammer, Vengaboys und Crazy Town. (Schon die Namen sind eigentlich ziemlich cool, fällt mir gerade auf)

Zwischendurch werden immer noch spannende Infos zu dem Jahrzehnt erzählt: Sowohl politische Ereignisse als auch Serien oder Musiker werden wieder aufgerollt. Also ein super Grund heute mal zu WDR2 auf der 99,20 zu schalten!

Schon wieder ein Konzert

Der März ist bei mir irgendwie traditionell der Monat mit den meisten Konzerten.

Am Samstag war ich in Münster auf dem Kraftklub-Konzert, das gleichzeitig der Tourabschluss von „In Schwarz“ war.
Die Band und ihre Musik hatte ich euch ja schon mal vorgestellt. Findet ihr hier.

2012 hatte ich die Jungs auch schon mal live gesehen, bei Rock im Pott in der Arena auf Schalke. Damals war ich uneingeschränkt begeistert. Tolle Musik, super Show, jede Menge Witz und eine lockere, ausgelassene Stimmung.

Das war Samstag leider ein bisschen anders. Musikalisch haben Kraftklub mich immer noch voll und ganz überzeugt, aber das Publikum fand ich als Masse extrem anstrengend. Schon zu Beginn haben Johanna und ich uns über die Zusammensetzung gewundert, einerseits waren Kinder zwischen 12 und 14 in großer Zahl zu sehen und andererseits viele Erwachsene Ende 30 aufwärts. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 30 gab es kaum, obwohl genau diese Gruppe doch eigentlich die Hauptzielgruppe von Kraftklub sind. Sehr seltsam. Dazu kam, dass die Mädels alle gestylt waren als würden sie auf ein Date gehen und nicht zu einem Rockkonzert – Warum? Weiterhin genervt haben mich die ganzen Handykameras. Meiner Meinung nach sollte man ein Konzert real erleben und nicht über ein Display.
Tja, und zu guter Letzt fehlte einfach die Stimmung. Klar, es wurde mitgesungen und auch ein bisschen gesprungen und der Circle Pit fehlte auch nicht, aber trotzdem war es ganz anders als auf allen anderen Konzerten meines Lebens.

Vielleicht beim nächsten Mal wieder. Denn Kraftklub waren super drauf! Etwas mehr als 2 Stunden haben sie gespielt und jeder Song klang einfach „So perfekt“ (Casper hatte einen kurzen Gastauftritt).
Also gönnt euch Kraftklub unbedingt auch mal, allerdings besser auf einem Festival…

All Time Low in concert!

Gestern sind wir nachmittags wieder in Düsseldorf angekommen und Laura und ich sind sofort weitergefahren zum All Time Low Konzert im Kölner E-Werk.

Ich hab die Band 2010 auf dem Area4-Festival kennen gelernt und bin seitdem Fan. Letztes Jahr hab ich sie dann noch mal ebenfalls in Köln gesehen. Damals waren die BlitzKids Vorband, gestern waren es Real Friends und Neck Deep.
Von den Vorbands muss ich sagen, dass mir die BlitzKids besser gefallen haben, aber auch die beiden anderen machen gut hörbare Musik.

All Time Low haben sich 2003 an der Highschool gegründet und wurden schnell erfolgreich. Das Debütalbum „The Party Scene“ erschien 2005.

Groß rausgekommen sind sie schließlich mit der Single „Dear Maria, count me in“.
Und nächsten Monat erscheint das neue Album „Future Hearts“, das mittlerweile das 6. Studioalbum sein wird. Davon sind schon 2 Songs veröffentlicht, die live auch richtig gut abgehen!

Leider sind die GEMA-Rechte wohl noch nicht abgeklärt, daher nur ein Fanmade Lyricvideo… (Mal sehen, wie lange es dauert, bis es gesperrt wird 😉 )

Das Konzert war einfach nur eine riesige Party, unglaublich gut!

Lang ersehnt

Endlich ist es da!

Das neue Album der Donots! Karacho!

Hab ich mir natürlich sofort Freitag zugelegt und seitdem in Dauerschleife gehört.
Den zuerst ausgekoppelten Song „Ich mach nicht mehr mit“ kennt ihr natürlich alle schon, hm?

Super Song, live der Knaller, Gesellschaftskritik, find ich klasse.

Der Rest des mittlerweile 10. Studioalbum der Ibbenbürener Band in 20 Jahren Bandbestehen gefällt mir auch ganz gut, aber dieses erste deutschsprachige Album ist merklich ruhiger geworden. Das ist ein bisschen schade, weil mir gerade dieses rotzig-punkige, hingefetzte extrem zugesagt hat.

Mein Lieblingssong der CD ist wohl „Problem kein Problem“, das einzige Lied, das nicht von Ingo, sondern seinem Bruder Guido gesungen wird.

Insgesamt mag ich aber die englischen alten Songs lieber. Trotzdem bin ich gespannt auf den nächsten Auftritt der Jungs, den ich mir bei Rock am Ring auf jeden Fall gönnen werde. Ich bin sicher, live wird mich jeder einzelne Song wieder vollkommen überzeugen können!

Sleepless in New York City

Das allgemeine Heilmittel gegen nachts nicht Schlafen können, weil zu viele Gedanken durch den Kopf schwirren, sobald man nicht mehr beschäftigt und abgelenkt ist, ist bei mir, Serien bis zum Umfallen gucken. Oder Musik hören. Das Problem an der Musik ist, dass man entweder alles vergisst oder sich an alles erinnert. In schlaflosen Nächten eher Letzteres. Daher sind die Serien wohl der bessere Weg. Das Dumme ist nur, wenn die Serie zu Ende ist und die hilflose Müdigkeit immer noch nicht erreicht ist. Und dazu in der Serie plötzlich Lieder auftauchen, die auch Assoziationen wecken.
Sentimentalität kann ich nicht ausstehen. Genauso wenig wie Niedergeschlagenheit. Momente wie diese finde ich schrecklich. Leider tauchen sie in letzter Zeit wesentlich häufiger auf als in den Jahren zuvor. Also brauche ich wohl neue Ablenkungsstrategien, hoffentlich fällt mir was Grandioses ein.
Solange werde ich mich wohl doch der Musik widmen.
Euch lasse ich aber zunächst mein Lieblingslied der Serie wissen. Oh, es geht um Gossip Girl (Muss halt manchmal sein…) und das folgende Lied taucht in Staffel 2 auf. Dass ich es so mag, kann auch daran liegen, dass Jenny meine Lieblingsperson der gesamten Serie ist.

Mal wieder was Musikalisches

Ich bin schon seit längerem großer Kraftklub-Fan.

Aber der aktuelle Song gefällt mir besonders gut. Thematisch besonders passend zu Zeiten von Pegida und Anschlägen auf Satire-Magazine.

„lieber auf der Couch mit
Frauentausch oder Bauer sucht Frau
Und ja natürlich nur ironisch und nur so nebenbei“

Trifft auf 95% der Gesellschaft zu. Meine Freunde eingeschlossen. Lächerlich.

„Irgendjemand sagt schon irgendwann mal irgendwas
ansonsten musst du halt zufrieden sein mitdem was du hast“

Oder doch mal selbst was sagen? Hm, ne, ach, eigentlich…

Aber genug Gemecker über unsere lahme Gesellschaft.
Das erste große Lied von Kraftklub war da schon von anderem Maßstab. (Obwohl da auch genug Sticheleien enthalten sind. Hört mal hin!)

Gegründet haben Kraftklub sich übrigens 2009 in Chemnitz. Über ihre Heimatstadt haben sie natürlich auch gleich ein Lied geschrieben. Der Titel lautet „Karl-Marx-Stadt“
Die Musik geht in Richtung Punkrock oder Indierock, manche bezeichnen es tatsächlich auch als Rap, aber dem würde ich wirklich nicht zustimmen.

Unbedingt anhören! Die Musik ist nicht nur zum Abgehen und Pogo tanzen gut, sondern hat eben auch treffende Texte!

I’m so excited!

Es kommt ein neues Itchy Poopzkid Album!!!!

Yeah Yeah Yeah!

Der erste Song ist schon veröffentlicht: Out there!

Wenn das nicht Bock auf Party und Pogo macht, weiß ich auch nicht weiter!

So. Also. Das neue Album kommt im April und danach gehen die drei Jungs auch gleich auf Tour. Das darf man sich nicht entgehen lassen!

Die Band gründete sich 2001 aus einer ehemaligen Schülerband, doch 2007 kam erst der erste Chartserfolg mit „Silence is killing me“. Inzwischen sind 5 Alben erschienen, das sechste folgt 😉
Die Punkrocker waren schon mit einigen namhaften Bands auf Tour, zum Beispiel den Donots, Yellowcard, +44, boysetsfire und The Bouncing Souls. Beim MTV Band Trip gewannen sie 2007 außerdem gegen Madsen. Mittlerweile hat die Besetzung sich erneuert (ein neuer Schlagzeuger und ein Gitarrist weniger), die Qualität des genialen Punkrocks hat sich dadurch allerdings höchstens gesteigert! Daher unbedingt reinhören!

Die machen mich schlaflos!

Jetzt gibt’s mal was für die Ohren.
In letzter Zeit bin ich total verrückt nach Jennifer Rostock. Die Rock-Band besteht seit 2007, trat schon beim Bundesvision Song Contest auf (Hey, an mir ist das auch vorbei gegangen!) und hat mit „Schlaflos“ 2014 ihr viertes Studioalbum veröffentlicht. Mein Lieblingssong von ihnen ist allerdings schon früher erschienen. „Kopf oder Zahl“ ist ein typischer Punkrocksong, der sich mit Anonymität und Entscheidungen befasst.

Von „Schlaflos“ fand ich besonders das gleichnamige Lied schön. Das ist ein ruhiger Lovesong, der einem nicht mehr aus dem Kopf geht.

Hört’s euch an und werdet süchtig!