Bianca Iosivoni – Der letzte erste Blick 

Eigentlich hätte ich dieses Buch aufgrund seines Covers niemals in Betracht gezogen, da es mir viel zu klischeehaft und kitschig ist. Glücklicherweise habe ich aber zuerst die Beschreibung gelesen und dann am monatlichen Neuerscheinungsgewinnspiel der Facebook-Seite von Lyx teilgenommen – und gewonnen!

Die Autorin kannte ich noch nicht, ihr Schreibstil hat mir allerdings sehr zugesagt. Humorvoll schmückt sie die Handlung aus, schreckt auch vor Sarkasmus bei ihren Charakteren nicht zurück und alles baut gut durchdacht aufeinander auf. Das ist ja leider nicht immer der Fall bei Romanen im Genre New Age. 

Die Geschichte handelt von Emery, die nach einer schrecklichen Erfahrung durch ihren Exfreund ihre Heimat so weit wie möglich hinter sich lassen will und daher das Blackhill College in West Virginia auswählt. Durch ihre späte Einschreibung bekommt sie das letzte freie Bett im Wohnheim. Ein Zimmer, das sie sich mit Mason teilen muss, dem Emery gleich am ersten Tag fast die Nase bricht, da er ihr an den Hintern gegrabscht hat. Während Mason das ganz und gar nicht lustig findet, amüsieren sich seine Freunde und insbesondere sein bester Freund Dylan sehr über die Situation. 

„Bis heute war er der festen Überzeugung, ich könnte eine Betonmauer mit meinem Dickkopf zerbröseln. Und vielleicht lag er damit gar nicht mal so falsch. 

Emery wird sofort in die Clique aufgenommen, zu Zeltausflügen, Shoppingtouren und Mittagessen eingeladen. Dabei entsteht zwischen ihr und Dylan eine ganz  besondere Beziehung, die durch gegenseitige Streiche aufgepeppt wird. Dylan hat zwar keine Probleme mit der Vergangenheit, aber mit der Gegenwart. Seine Nebenjobs und Vorlesungen fressen schon viel Zeit und dass er sich um seine ehemalige Nachbarin, die unter Demenz leidet, kümmern muss, belastet ihn zusätzlich. Nicht nur, weil Altenheim und Medikamente teuer sind. Er lässt sich auf einen Deal mit Mason ein, der eigentlich allen Beteiligten nur Vorteile bietet. Oder?

Als dann noch Emerys Vergangenheit sie einholt, droht die Situation zu eskalieren…

Ich habe das Buch in einer Nacht verschlungen, so gut hat es mir gefallen. Bianca Iosivoni ist jetzt auf jeden Fall ein Name, auf den ich achten werde! Vielleicht tut ihr das ja in Zukunft auch.

  • ISBN: 978-3-73630412-3
  • Taschenbuch
  • 464 Seiten
  • Lyx Verlag
  • Erschienen im April 2017
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