Home sweet Home

Ich bin zurück aus Venedig, stecke schon wieder mitten im Unialltag und friere. Der Urlaub war aber wirklich schön. Sowohl die Brückenstadt als auch ihre umliegenden Inseln haben mir sehr gut gefallen.2016-09-25-11-23-19 Zu dieser Jahreszeit ist es schon vergleichsweise leer, so dass man auch auf dem Markusplatz etwas anderes sieht als die einen umgebenden Menschen mit ihren hochgestreckten Selfie-Sticks und iPads. Unser Domizil befand sich gegenüber von Venedig am Lido in Cavallino Treporti, wo die Nachsaison sehr viel mehr zu spüren war: Die meisten Campingplätze und Restaurants hatten bereits geschlossen. Dafür war der Strand extrem leer. 2016-09-24-16-41-52
Von Punta Sabbioni fuhren die Fähren, auf denen wir immer ohne Probleme einen Sitzplatz bekamen, zu allen Ausflugszielen. Die Tagestickets (Für Leute unter 29 übrigens ermäßigt) galten ebenfalls für die Vaporettos innerhalb Venedigs. Dogenpalast oder den Dom haben wir uns nicht angesehen, da dort immer noch Schlangen standen, in denen man mehrere Stunden auf den Einlass wartete. Stattdessen haben wir die Gassen und Sträßchen erkundet und so manchen schönen Platz gefunden. Außer uns waren auch vermehrt Hochzeitspaare mit ihren Fotografen unterwegs, die auf der Suche nach dem perfekten Licht waren.2016-09-25-14-10-36 Interessante Orte gibt es dort an jeder Ecke, sobald man von der Haupteinkaufsstraße abbiegt und die Tagestouristen der Kreuzfahrtschiffe hinter sich lässt. Zum Shoppen fand ich es sowieso nicht so gelungen, da La Serenissima vor allem mit hochpreisigen Luxusmarken auftrumpft, die nicht so ganz zu meinem studentischen Portemonnaie passen. Aber schön anzusehen sind die Sachen ja doch… In der einzigen Buchhandlung, die ich angetroffen habe, war zu meiner Enttäuschung die englischsprachige Abteilung auf gerade mal ein Regalbrett beschränkt, so dass ich tatsächlich kurz darüber nachgedacht habe, „Harry Potter und der Stein der Weisen“ auf italienisch zu kaufen. Ich konnte mich dann aber doch beherrschen, da ich nämlich keinerlei Italienisch spreche. 2016-09-27-12-58-12
Auf Murano, der Glasinsel, reiht sich eine Glaserei an die nächste, höchstens einmal abgelöst von Restaurant oder Cafe. Während wir morgens noch hochbeeindruckt von den prachtvollen gläsernen Kunstwerken waren, konnten wir schon kurz nach Mittag kein Glas mehr sehen. Dennoch: Falls jemand von euch 16.000€ übrig hat, dort wartet ein wunderschöner Kronleuchter in sanftem weißem Glas mit zarten roten Absetzungen nur darauf, aufgehangen zu werden! Muranoglas ist leider wahrlich nicht billig. 2016-09-27-13-19-40Ebenso wenig wie die Buranospitze der Nachbarinsel. Ich muss zugeben, dass Spitzentischdeckchen und Ähnliches mich nicht begeistern konnten, aber meine Mutter und Oma standen staunend davor. Es ist auch mit Sicherheit erstklassige Arbeit, bleibt nur eben weiterhin Spitze. Daher habe ich mich mehr auf die bunt bemalten Häuser auf Burano konzentriert.2016-09-27-11-11-22 Natürlich ist auch diese Insel von Kanälen durchzogen und so läuft man über einige Brücken, an denen man oft eine hervorragende Sicht auf die Fronten am Kanal selbst hat. Solch eine Farbenpracht habe ich vermutlich zuletzt an den Fischerbooten von Marsaxlokk auf Malta gesehen.
Insgesamt ist Venetien eine Gegend, die man gesehen haben sollte, aber nochmal muss ich dort nicht hin.

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