Montagsfrage von Buchfresserchen

Am heutigen Montag lautet die Montagsfrage wie folgt: Von welchem/r Autor/in hast du gefühlt die meisten Bücher?

montagsfrage

Das ist eine gute Frage. Ich hab keine Ahnung. Vermutlich ist es aber Carly Phillips. Vielleicht auch Trudi Canavan, von ihr habe ich immerhin auch 11 Bücher im Regal stehen. Genauso viele wie von Cassandra Clare, fällt mir gerade auf… Jedenfalls ist es ganz sicher eine Autorin. Verrückterweise sind zwar auch viele verschiedene Autoren vertreten, doch meistens nur mit einem Buch oder einer Reihe.

Wie ist das bei euch? Und ist der quantitative Sieger auch euer/eure Lieblingsautor/in?

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6 Gedanken zu “Montagsfrage von Buchfresserchen

  1. Das ist ja gleich die nächste schwierige Montags-, äh, Dienstagsfrage. 😉 – Die Bücher sind alle gut, aber eben auch alle sehr unterschiedlich. Da kommt es schon ein bisschen auf Deine eigenen Interessen und Neigungen an, um zu entscheiden, welchen Roman Du als ersten liest. –

    Vielleicht ist als Einstieg „Die Insel“ gar nicht so verkehrt – Du musst Dich dann zwar damit abfinden, Dich zunächst wie in einem Südseepiratenfilm mit einer gehörigen Portion Abenteuertum und Seefahrerkolorit wiederfinden, aber das „gibt sich“ und wird in der Folge auf ganz andere Weise sehr interessant …

    Wenn Dich eine gewisse Düsternis nicht schreckt, ist auch Malevil als Beginn sicher ganz großartig. Ich habe entweder diesen Roman oder „Die geschützten Männer“ zuerst gelesen, das weiß ich nicht mehr ganz genau. – Zu letzterem Roman, der Dich möglichweise besonders interessieren und fesseln würde habe ich eine kleine, aktuelle Rezension/Inhaltsangabe bei buecher.de gefunden. Vielleicht macht die Dir ja insoweit Appetit, dass Du als erstes dieses Buch von Robert Merle liest:

    „Die Welt im (fiktiven) 21. Jahrhundert: Von den USA ausgehend, bricht ein rätselhaftes Virus aus, das schnell zum Tod führt – und ausschließlich Männer befällt. Die neue Präsidentin der Vereinigten Staaten errichtet daraufhin eine feministische Diktatur. Männer von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung werden in Lagern interniert. Zu dieser geschützten Kaste gehört auch der Virologe Ralph Martinelli, der verzweifelt nach einem Gegenmittel forscht. Martinellis tagebuchartigen Notizen beschreiben in vielen Nuancen die schwierigen Beziehungen der Geschlechter: „Es gibt nichts Unschuldiges mehr, keine Haltung, keine einzige Geste, keinen Blick. Sogar der Blick, der den anderen meidet, wird verdächtig.“ Schließlich muss Martinelli sogar erkennen, dass eine nicht kleine Gruppe von Frauen die Männer gar nicht retten will … Robert Merle beschreibt Männer wie Frauen gleichermaßen neutral und plädiert so für eine Gleichheit der Geschlechter. Verblüffend, dass der zuerst 1974 erschienene Roman die Diskussion um das Kloning und die Gefahren durch Biowaffen vorauszusehen scheint – beunruhigender, äußerst fesselnder Lesestoff.“

    Ich hoffe, das Du nun ein bisschen schlauer bist als zuvor, auch wenn ich mich gerade selbst gar nicht so richtig zu entscheiden vermochte … *seufz*

    Liebste Grüße!

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    • Südseeabenteuer klingt genauso gut wie die feministische Gesellschaft, ich befürchte, ich befinde mich weiterhin im Dilemma. Also werde ich noch ein bisschen rumgooglen, sobald die Hochschule mich in die Freiheit entlässt 😉
      Bis dahin!

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  2. Oh, das ist schwierig, ich müsste da auch erst „durchzählen“. Aber das mache ich (narürlich 😉 ) nicht. Die Frage lautete ja auch „gefühlt“.

    Die Reihenfolge mag also nicht ganz stimmen, aber „ein paar Bücher mehr“ habe ich auf jeden Fall von nachfolgend genannten Autoren:

    Robert Merle, Hans Fallada, Charles Dickens, Erich Maria Remarque, Fjodor Dostojewski, Stephen King, Stefan Heym und Pascal Mercier.

    Robert Merle gehört tatsächlich zu meinen Lieblibngsautoren, die anderen freilich auch. Jeder auf seine Weise…

    Ganz viele liebe Grüße an Dich!

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      • Robert Merle ist großartig! Dabei habe ich noch nicht einmal einen einzigen Roman aus seiner großen Reihe „Fortune de France“ gelesen. Aber etliche Romane von ihm , die „davor“ lagen. So ist „Die Insel“ großartig und „Malevil“, „Die geschützten Männer“ und „Der Tod ist mein Beruf“. Auch „Madrapour“ oder „Ein vernunftbegabtes Tier“ kann ich sehr empfehlen.

        Merle schreibt IMMER spannend, mal visionär, mal philosophisch, mal Science-Fiction und mal beklemmend, mal historischem – immer in ganz eigener Weise. Jeder seiner genannten Romane ist für sich genommen ein spezifischer Schatz. – Besonders gut vermag Merkle Denk- und Verhaltensweisen und die zugrundeliegenden Beweggründe von Menschen nachzuzeichnen, sich in dieselben hineinzuversetzen. – „Der Tod ist mein Beruf“ ist in diesem Sinne wohl das beonderste aller genannten Bücher – Merle hat selbst bekannt, wie schwer es ihm gefallen ist, in der ICH-Form-Singular zu schreiben, und so SELBST der Lagerkommandant von Auschwitz zu sein.

        „Malivil“ ist ein großartiges, wenn auch zwischenzeitlich sehr beklemmendes Endzeitdrama, „Die Insel“ ein wundervoller Roman, der die Verhaltensweisen von Menschen in einer speziellen Situation innerhalb einer kleinen Gruppe thematisiert – er liest sich wie ein Abenteuer, nicht nur, weil sein Beginn der „Meuterei auf der Bounty“ ein bisschen ähnelt. – Und „Die geschützten Männer“ – ist eine Vision, Science-Fiction um die Rolle von Mann und Frau, eine Vision von der Herrschaft der Frauen, hochinteressant und spannend.

        Du bemerkst wahrscheinlich schon, dass ich sehr ins Schwärmen gerate. Ich kann Robert Merle wirklich nur sehr empfehlen …

        Vielleicht magst Du ja mal ein bisschen googeln und stöbern und dann vielleicht auch doch mal was von ihm lesen …

        Nochmals viele schöne Grüße!

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      • Du hast mich tatsächlich mit deiner Begeisterung ein bisschen neugierig gemacht. Da werde ich mich ganz bestimmt noch mit ein paar Titeln auseinander setzen. Aber welches seiner Bücher würdest du mir (als Merle Einsteiger) als erstes nahe legen?
        Liebe Grüße!

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