Montagsfrage von Buchfresserchen …

… heute mal am Dienstag.

Schreibst du dir während des Lesens Zitate auf?

Nein. Aber ich würde gerne. Viele Bücher haben wundervolle Zitate, die es wert wären, aufgeschrieben und gesammelt zu werden, aber vor allem sollten sie in Erinnerung bleiben!
Leider habe ich meistens keinen Stift und Papier zur Hand, wenn ich einen tollen Ausspruch entdecke, sodass doch alles wieder zwischen den Seiten im Regal verschwindet.
Wie geht es euch damit? Führt ihr eine Liste voller Zitate?

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4 Gedanken zu “Montagsfrage von Buchfresserchen …

  1. Ich bin ja ein begeisterter Fan deiner Aphorismen und hab mich immer schon gefragt, wo du die immer auftreibst. Endlich weiß ich es!

    Allerdings war ich extrem schockiert, als ich las, das sdu in deine Bücher hineinmalst! Das kann ich nicht… Zumal ich allerdings auch immer ein Buch dabei habe, aber häufig dann in der Tasche kein Platz mehr für einen Stift ist…

    Schön finde ich auch, dass du noch Briefe schreibst. Wie unglaublich selten. Nichts ist wundervoller als ein handschriftlicher Brief von einer geschätzten Person!

    „Dorian Gray“ werde ich mir wohl tatsächlich noch einmal vorknöpfen, wenn auch nicht auf englisch 😉

    Liebe Grüße zurück, heute mal aus Pirna! 🙂

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    • Hmmm, die Sprüchlein/Aphorismen, die ich unter „Sammelsurium“ poste, sind nicht aus von mir gelesenen Büchern (da würde ich selbstverständlich die Quelle, mindestens aber den Autor, angeben.) DIESE Sprüchlein stammen aus meinem eigenen Hirn.

      Nur die ich unter „Gedanken über Aphorismen“ bespreche, sind Aphorismen, die ich entdeckt habe, anders wo – da steht dann auch die Quelle mit dabei.

      Nee, ich „male“ nicht in Bücher hinein. Es sind hauchzarte kleine Bleistiftanstriche – und wie gesagt, die verschwinden dann auch wieder, durch ganz leichtes Radieren – das bleibt (wirklich!) spurlos. – Alles andere würde ich mir selbst nie verzeihen, dafür liebe ich Bücher viel zu sehr. (Absolution bekomme ich von Dir jetzt vermutlich trotzdem nicht … *seufz*)

      Der „Dorian Gray“ ist wirklich lesenswert. Es gibt nur in der hinteren Mitte mal sieben, acht Seiten, die sind wirklich langweilig, hätten weit kürzer abgefasst sein können, da geht es letztlich auch um nichts, was die Sache selbst betrifft. – Aber sonst: Richtig gute Literatur. Ich kann mir aber vorstellen, dass es schwierig ist, das in englischer Sprache zu lesen. Es ist sehr poetisch …

      Briefe selbst und mit der Hand schreiben ist schön. Passiert bei mir aber auch eher selten. Gibt zu wenige Adressaten, die das erwidern würden, und, na klar, es braucht mehr Zeit, Sorgfalt, Ruhe etc. Zumal, wenn man eben doch weitgehend „entwöhnt“ sind, und das bin ich auch. Ich habe früher viel mehr, auch viel mehr Briefe handschriftlich verfasst. Aber ganz aufgegeben habe ich es halt nicht, und ich möchte es mir auch bewahren, nie ganz damit aufhören.

      Viele liebe Grüße zurück! (Was machst Du denn in Pirna?)

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      • Ja, das ist mir schon klar. Zu deinen eigenen Aussprüchen gebe ich ja auch ab und zu meinen Senf dazu 😉

        Nein, Absolution bekommst du in diesem Fall tatsächlich nicht von mir. In Bücher malen (egal, wie hauchzart) ist für mich eine Todsünde 😉

        Ja, auf englisch fand ich es damals in der 10. Klasse wirklich schwierig und wenn einen dann nicht mal die Geschichte interessiert, ist eigentlich schon alles verloren. Aber ich werde mich demnächst noch mal daran wagen!

        Ja, ich schreibe auch viel zu wenig Briefe… Aber Postkarten! Aus jedem Urlaub verschicke ich normalerweise zwischen 5 und 15 Postkarten.
        Und damit sind wir auch schon beim Grund, weshalb ich in Pirna bin: Urlaub! Allerdings nur bis morgen.

        Liebe Grüße!

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  2. Na, dann werde ich Dir mal am Mittwoch auf Deine am Dienstag gestellte Montagsfrage antworten, zumal ich zu der tatsächlich einiges zu sagen habe:

    Während des Lesens schreibe ich mir keine Zitate auf, aber ich markiere mir, ganz vorsichtig mit einem feinen Bleistift, entsprechende Stellen in dem Buch, das ich gerade lese. – Da ich immer ein kartonartiges Lesezeichen (meist so ein Blatt aus einem Lesezeichenkalender) verwende, schreibe ich mir auf die Rückseite desselben dann mit eben jenem Bleistift die Seitenzahl auf, auf der sich das Zitat befindet.

    (Ich habe diesen Bleistift grundsätzlich IMMER bei mir, wenn ich auch ein Buch bei mir habe.)

    So habe ich schon manches Lesezeichen vollgeschreiben mit Seitenzahlen, denn manche Bücher erweisen sich geradezu als sprudelnde Quellen von Lebensweisheiten bzw. diskussionswürdigen Ansichten.

    Später dann, schreibe ich die Zitate, den Seitenzahlen auf den Lesezeichenrückseiten folgend, handschriftlich, überwiegend mit Tinte (Füller) in ein Büchlein, in das ich nur solche Sprüchlein schreibe. Ich numeriere sie dabei durch. (Und die kleinen, feinen Markierungen im jeweiligen Buch radiere ich dann ganz vorsichtig wieder aus, so dass keine „Spur“ meines Tuns zurückbleibt!) Inzwischen ist schon ein dickes Buch voll mit Sprüchen, innerhalb des zweiten schreite ich voran.

    Leider füllen sich die Rückseiten der Lesezeichen seit einiger Zeit bei Weitem schneller, als ich es schaffe, die Zitate dann abzuschreiben.

    Zumal ich nicht nur Zitate aus Büchern sammle, ensteht da eigentlich ein immer größer werdende „Stau“. – Ich sammle Zitate auch aus Artikeln, aus Briefen, aus Blogeinträgen :yes:, von Kalenderblättern, kurz von überall dort, wo mir ein bewahrenswertes Sprüchlein immer begegnet.

    Gewöhnlich schreibe ich unter Briefe an Freunde zum Abschluss immer eines der Sprüchlein (bisweilen sind das auch mal längere Abhandlungen, denen sich ein Autor in einem Roman zu einem Thema gewidmet hat). –

    Und (leider viel zu selten) mitunter bespreche ich von mir gesammelte Sprüchlein/Aphorismen auch – in meinem Blog finden sich dafür ein paar Beispiele.

    Und wenn dann jemand mit mir darüber diskutieren, sich austauschen möchte, ist das für mich jedesmal eine interssante und zumeist bereichernde Erfahrung.

    Tja, also Zitate, Sprüchlein, Aphorismen, sind so was wie ein eigenes Hobby von mir, neben dem Lesen, durch das Lesen, geboren und weiter entwickelt.

    Übrigens, der „Dorian Gray“, den ich inzwischen ausgelesen habe, ist ein Schatzkästchen von hochinteressanten und schönen Zitaten…

    Hmmm, das war mal eine besonders schöne Montagsfrage am Dienstag für mich. Dankeschön dafür!

    Liebe Grüße!

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