Montagsfrage von Buchfresserchen

Die da lautet: Was macht den Reiz eures/eurer Lieblingsgenres für euch aus?

Ich finde es schon schwierig, ein Lieblingsgenre zu benennen, daher erkläre ich lieber, warum ich ich manche Genres nicht mag.
Ich hasse Krimis. Thriller sind kompliziert, aber da gibt es zumindest ein paar wenige, die ich nicht sofort in die Ecke schmeißen wollte. Aber bisher habe ich noch nie einen guten Krimi gelesen. Ich hege mittlerweile allerdings auch so eine Abneigung gegen alle fiktiven Kommissare, Ermittler, Polizisten und sonstige Menschen, die zu Protagonisten eines Krimis gemacht werden. Zumal irgendwie immer das gleiche passiert. Mord – Ermittler wird aus Ruhestand/Urlaub/Suspendierung geholt – Erinnerung an anderen Fall – Verdächtigung des Täters – Niemand glaubt Ermittler – Verdächtiger Nr. 2 wird gefunden und verhaftet – Ermittler lässt Fall nicht ruhen – Ermittler findet unumstößlichen Beweis, dass Verdächtiger 1 der Täter ist. Die Cover sehen mittlerweile auch alle gleich aus, so dass nicht mal die mehr anlocken, einen (schlechten) Krimi zu kaufen.

Wer Argumente für Krimis hat oder eine Empfehlung, die wirklich was anderes ist, darf gerne versuchen, mich umzustimmen!

Fantasy mit all seinen Unterkategorien stellt für mich eine Flucht aus der Realität dar. Immer, wenn ich keine Lust mehr auf den Quatsch um mich herum habe, vertiefe ich mich in eine andere Welt. Hervorragend zum Abschalten!
Romane sind eher so eine stumpfe Ablenkung, nicht Nachdenken müssen, einfach ein paar Stunden Dramatik erleben und zu wissen, dass es auf jeden Fall ein Happy End gibt (Oder nur das Happy End lesen, wenn’s im eigenen Leben mal wieder nicht danach aussieht.
Historische Romane gehören auch eher zur Kategorie Flucht, obwohl ich da auch immer interessant finde, wie geschichtliche Aspekte bzw. Ereignisse eingebaut und genutzt werden.

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4 Gedanken zu “Montagsfrage von Buchfresserchen

  1. So ein Zufall, deinen Blog hab ich gestern noch angeguckt! 🙂

    Genau dieses Gefühl habe ich nämlich auch immer, mit 5 gelesenen hat man alle Facetten des Genres abgedeckt.

    Politthriller kenne ich auch ein paar gute. Zuletzt „Die kalte Macht“ von Jan Faber. Allerdings muss ich in dem Bereich gestehen, dass ich mich häufig zu wenig mit der Politik auskenne, um Anspielungen zu verstehen.

    Von Arne Dahl wurde mir schon oft vorgeschwärmt, vielleicht sollte ich doch mal was von ihm lesen…

    Ganz liebe Grüße zurück!

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  2. Huhu 🙂

    Das mit den Thrillern empfinde ich absolut zu 100% ganz genauso! Die ErmittlerInnen sind im Grunde immer der gleiche Stereotyp und mittlerweile habe ich das Gefühl „Kenn ich einen, kenn ich alle“. Krimis habe ich noch nie gern gelesen; sie sind mir einfach zu langatmig und öde. Ich kann dir also leider auch keinen guten Krimi empfehlen.
    Gute Erfahrungen habe ich hingegen mit einer Untersparte des Thriller gemacht: mit politischen Thrillern. Hier ist es natürlich essentiell wichtig, zu welchem Autor oder welcher Autorin man greift, aber wirklich großartig fand ich bisher die Bücher, die ich von Arne Dahl gelesen habe. „Gier“ und „Zorn“ fand ich fantastisch – intelligent und komplex. Einfach hervorragend.

    Was die Fantasy angeht, bin ich ebenfalls einer Meinung mit dir. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Elli vom wortmagieblog

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